Einwanderungspolitik der USA: US-Regierung will bis zu 200.000 Visa widerrufen

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Das Außenministerium und das Heimatschutzministerium der USA prüfen sämtliche Geschäfts- und Touristenvisa. Wer mit diesem Visum Asyl beantragt hat, soll es verlieren.

Quelle: DIE ZEIT, AP, Reuters, 25. August 2026, 4:21 Uhr

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Die US-Regierung von Donald Trump verschärft zunehmend die Einwanderungspolitik.

Die US-Regierung bereitet Medienberichten zufolge den Widerruf von bis zu 200.000 Geschäfts- und Touristenvisa vor. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf den Sprecher des US-Außenministeriums, Tommy Pigott. Demnach überprüfen das Außenministerium und das Heimatschutzministerium derzeit sämtliche B-1-Geschäftsvisa und B-2-Touristenvisa.

»Diese Arten von Visa werden unter der klaren Voraussetzung ausgestellt, dass sie für Personen bestimmt sind, die beabsichtigen, in ihr Heimatland zurückzukehren«, sagte Pigott demnach. Es gehe darum, die »Nicht-Einwanderungsvisa von Ausländern zu identifizieren und zu widerrufen, die unter dem Vorwand, kurzfristige Besucher zu sein, in die Vereinigten Staaten eingereist sind, dann aber Asyl beantragen, um dauerhaft hier zu bleiben.«

Widerruf muss nicht zu Abschiebung führen

Auch die Nachrichtenagentur AP hatte berichtet. Zwei US-Regierungsvertreter sagten AP, die Widerrufe würden nicht zwangsläufig zu einer sofortigen Abschiebung führen. Die meisten derjenigen, deren Asylverfahren derzeit noch anhängig sind, würden neu eingestuft, verlören jedoch ihren Status als Geschäfts- oder Tourismusreisende, sagten die Regierungsvertreter, die die Dokumente kennen.

Seit US-Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr seine zweite Amtszeit antrat, hat seine Regierung die Beschränkungen für Visumantragsteller stetig verschärft. Sie verlangt mehr Informationen über die Aktivitäten der Antragsteller in sozialen Medien, fordert die Hinterlegung teurer Kautionen für die Bearbeitung von Visa und verbietet die Erteilung von Visa an Staatsangehörige bestimmter Länder gänzlich.

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