DR Kongo: Rebellen und Regierung beschließen Plan für Waffenruhe im Ostkongo
vor 3 Wochen
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Die M23-Rebellen und die kongolesische Regierung haben nächste Schritte in Richtung Frieden vereinbart. Zuletzt ging es mit der Waffenruhe im Kongo nur langsam voran.
Quelle: DIE ZEIT,
epd,
tw
23. August 2026, 13:42 Uhr
Artikelzusammenfassung
In Genf haben die M23-Rebellen und die kongolesische Regierung ihre fragile Waffenruhe mit einer gemeinsamen Roadmap fürs nächste Peace-Update versehen. Nach mehrtägigen Gesprächen, flankiert von der Schweiz, den USA, Katar und der Afrikanischen Union, wurde laut einer vom US-Außenministerium verbreiteten Mitteilung ein Fahrplan für weitere Schritte Richtung Frieden verabredet – diplomatisch sauber, politisch aber noch längst kein Selbstläufer. Der Hintergrund ist düster: Seit Anfang 2022 drängt die M23 im Ostkongo vor, Anfang 2025 kippte das Kräfteverhältnis dann massiv, als sie große Teile von Nord- und Süd-Kivu unter ihre Kontrolle brachte, während Hunderte Zivilisten starben und Millionen zu Vertriebenen wurden. Zwar hatten sich beide Seiten schon im November auf eine Waffenruhe geeinigt, doch der Prozess lief seither eher im Schneckentempo als im Krisenmodus, auch wenn ein jüngst vom Roten Kreuz vermittelter Gefangenenaustausch ein kleines, aber symbolträchtiges Signal setzte. Ob daraus nun echter Frieden wird oder nur das nächste Kapitel in einem endlosen Konflikt-Podcast, bleibt offen – die Architektur des Dialogs steht, belastbar ist sie deshalb noch lange nicht.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Die M23-Rebellen und die kongolesische Regierung haben sich auf eine gemeinsame Strategie für eine Fortsetzung der Waffenruhe geeinigt. Am Ende mehrtägiger Gespräche in Genf seien nächste Schritte in Richtung Frieden in der Demokratischen Republik Kongo vereinbart worden, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung, die das US-Außenministerium veröffentlichte. An den Verhandlungen beteiligt waren die Schweiz, die USA, Katar und die Afrikanische Union.
Im Ostkongo waren seit Anfang 2022 die M23-Rebellen auf dem Vormarsch. Anfang 2025 erlangten sie die Kontrolle über große Teile der Provinzen Nord- und Süd-Kivu. Hunderte Zivilistinnen und Zivilisten wurden getötet, Millionen befinden sich auf der Flucht. Bereit im November einigten sich die beiden Parteien auf eine Waffenruhe. Fortschritte zeigten sich seitdem allerdings nur langsam. Kürzlich fand ein durch das Rote Kreuz vermittelter Gefangenenaustausch statt.