Dessau-Wörlitzer Geistesreich: „Hier ists jetzt unendlich schön“, jubelte Goethe

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Wenn Literatur und schon gar Poesie ihre Funktion als Leitmedium verliert, wird man nachsehen dürfen und müssen, wie das in für sie günstigeren Gesellschaftskonstellationen war oder gewesen sein könnte. Die Dessau-Wörlitzer Gartenlandschaft unter Leopold Friedrich Franz (1740 bis 1817), „Vater Franz“ genannt, Fürst und dann Herzog von Anhalt-Dessau, war eine solche. Immer wieder ist sie zur gesellschaftlichen Utopie, zur lebbaren Besserwelt, zum Ideal eines hoheitlich geführten Staatswesens stilisiert worden, zu einem Ort, wo die Künste unter einem ihnen zugeneigten Herrscher das Regiment führten und alle, wirklich alle einbezogen waren, um an ihrem jeweiligen Platz mit zu agieren.

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