Am Montag, einen Tag vor den Zahlen, zog die Aktie überraschend um fünf Prozent an. Das lässt sich als Vertrauensbeweis lesen, könnte aber auch ein gezielt gesteuertes Signal interessierter Anleger und Banken sein, um die Nerven des Marktes zu beruhigen. Die Deutsche Bank befeuerte die Stimmung zusätzlich mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 255 Dollar, weit über dem aktuellen Niveau. Das dürfte auch einige Shortseller verunsichert haben, die auf fallende Kurse wetten. Rund bei einem Drittel der Streubesitzaktien sollen Leerverkäufer am Werk sein, die sich diese Aktien gegen eine Gebühr geliehen haben. Sie verkaufen sie sofort und hoffen, sie später günstiger zurückzukaufen, wenn der Aktienkurs gefallen ist. Um etwa 24 Milliarden Dollar Volumen soll es bei den Geschäften gehen. Steigt der Aktienkurs allerdings, gegen den die Leerverkäufer wetten, wächst ihr Verlust, und irgendwann müssen sie die Reißleine ziehen und teuer zurückkaufen, was den Kurs nach oben treibt.

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