Amazon Web Services (AWS) hat mit Problemen in einem US-Rechenzentrum zu kämpfen, was zu Ausfällen in einer seiner US-Regionen führt. Auch den Handel auf der Kryptobörse Coinbase brachte das zwischenzeitlich zum Erliegen. Laut Amazon laufen die Reparaturarbeiten.
In einem AWS-Rechenzentrum in Virginia kam es am Freitag gegen 1 Uhr deutscher Zeit zu einem Stromausfall. Auslöser dafür waren „erhöhte Betriebstemperaturen“, wie Amazon mitteilt. In der Folge gab es auch am Freitagnachmittag deutscher Zeit noch Probleme bei Amazons Cloud-Diensten in der AWS-Region „US-EAST-1“ im Bereich „use1-az4“ . Teilweise seien die Probleme bereits behoben, informierte Amazon am Freitagmittag auf einer Statusseite. Das Unternehmen verwies auf noch laufende Arbeiten an Kühlungssystemen. Bei einigen Kunden könnten die Probleme demnach noch bis zur vollständigen Behebung andauern. Amazon rechnet damit, dass das noch mehrere Stunden dauern wird.
Auch Coinbase betroffen
Auch Nutzer der US-Kryptobörse Coinbase bekamen den Ausfall zu spüren. Zeitweise war der Handel hier nur eingeschränkt möglich. Am Mittag ging die Kryptobörse nach rund sieben Stunden wieder zum regulären Betrieb über.
Derweil ist AWS im Nahen Osten weiterhin durch den Iran-Krieg beeinträchtigt. Grund sind Schäden an zwei Rechenzentren durch Drohnenangriffe. Bis die Dienste in Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten wieder regulär laufen, werden noch mehrere Monate vergehen, informierte Amazon kürzlich seine Kunden.
(nen)











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