Dass Apple aus seinem iCloud+-Abo eine Art AI-Subscription machen will, war bereits bekannt. Im Rahmen der jüngsten Beta von iOS 27 lässt der Konzern nun durchblicken, wohin die Reise geht: Es dürfte künftig mehr Kunden geben, die bis zu 60 Euro im Monat bezahlen, um beim Einsatz von Siri AI und weiteren KI-Features an weniger Grenzen zu stoßen.
Nur 15 Kameras trotz 30 Euro im Monat
So soll es, berichten Beta-Tester, die neuen KI-Erkennungsfunktionen für den Kameradienst HomeKit Secure Video nur dann ohne Beschränkungen geben, wenn besagter 60-Euro-Tarif abgeschlossen wird. Dieser erlaubt es aktuell, 12 TByte an Speicherplatz auf Apples Servern zu verwenden, was die wenigsten Nutzer brauchen dürften. Verwendet man den 10-Euro-Tarif (2 TByte), kann man zwar bereits aktuell beliebig viele HomeKit-Secure-Video-Kameras anbinden, doch die Anzahl der Kameras, bei denen man Bilder automatisch via KI gruppieren lassen und durchsuchen kann, ist beschränkt. Wie viele dies bei dem 10-Euro-Paket sind, wissen wir derzeit noch nicht. Wirklich viele können es allerdings nicht sein: Bei Apples aktuellem 30-Euro-Tarif (für 6 TByte Speicher) sind es nur 15. Nur das erwähnte 60-Euro-Paket nimmt die Beschränkung offenbar heraus – oder erhöht sie derart, dass sie dann letztlich egal ist.
Apple hält sich mit genauen Angaben zurück
Ebenfalls interessant: Apple bewirbt den 60-Euro-Tarif mit den Worten, man erhalte „mehr Zugriff auf Intelligence-Funktionen“. Dies betrifft dann vermutlich nicht nur HomeKit Secure Video, sondern auch andere Funktionen etwa aus der Bildbearbeitung. Apple hatte hier bereits angekündigt, dass das Generieren von KI-Aufnahmen, aber auch das Verschieben der Perspektive oder das Erweitern des Bildbereichs mittels KI nicht unlimitiert genutzt werden können.
Die bislang vorliegenden Angaben ergeben noch kein vollständiges Bild. Da iOS 27 noch im Betatest ist, kann sich an der Tarifierung auch noch etwas ändern. Unklar bleibt, wie genau Apples Angaben sein werden. Die Nennung der Anzahl der Kameras, die KI-Funktionen unterstützen, ist bereits ein Fortschritt, doch bei generativer KI macht Apple bislang nur wenig stichhaltige Angaben. KI-Nutzer bei anderen Anbietern sind hier gebrannte Kinder: Selbst sogenannte Max-Abos für dreistellige Euro-Beträge im Monat enthalten längst keine Flatrate mehr.
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(bsc)











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