Wer sich für die Selbstreparatur von Apple-Produkten interessiert, sollte einen Blick in den offiziellen Self-Service-Repair-Store des Konzerns werfen: Dort sind nun nicht nur Reparaturhandbücher für die neuen Geräte, die in den vergangenen Wochen erschienen waren, zu finden, sondern auch reichlich neue Ersatzteile. Das Angebot ist in vielen EU-Ländern, Kanada und den USA verfügbar, außerdem verkauft Apple auch passendes Werkzeug für Spezialreparaturen, das sich teilweise auch mieten lässt.
Viel neue Hardware im Shop
Im Rahmen des Self-Service-Repair-Programms (SSRP) reparierbar sind nun auch iPhone 17e, MacBook Neo, MacBook Air M5, MacBook Pro M5 Pro und M5 Max, iPad Air M4 sowie Studio Display 2026 und Studio Display XDR. Für die Modelle werden die wichtigsten Ersatzteile angeboten, darunter Gehäuse, Platinen, Displays und mehr. Alle sind „genuine“, stammen also von Apple und seinen Lieferanten. Verfügbar gemacht wird unter anderem die Tastatur des MacBook Neo ohne Topcase, was sehr viel Müll spart.
Beim Studio Display XDR geht Apple bis ins Detail. So kann man etwa einzelne Lüfter samt Kabel oder Umgebungslichtsensoren erwerben. Derzeit fehlen im Self-Service-Repair-Store an vielen Stellen noch Bilder, was die Auswahl nicht leicht macht – man muss das gewünschte Bauteil über die Textsuche finden. Teilweise rückt Apple keine Informationen heraus, wenn man nicht zuvor eine Seriennummer eingibt. Dazu gehört etwa das eigentliche Display beim Studio Display XDR.
Ersatzteile und Zeit
Die Preise sind wie üblich teils gesalzen. Ein komplettes Topcase eines MacBook Pro samt Tastatur kostet knapp 700 Euro. Es blieb zunächst unklar, ob die Batterie dabei ist – an einer Stelle benennt Apple diese, an einer anderen nicht. Grundsätzlich gelten Reparaturen im Rahmen des SSRP als nicht wirklich günstig – neben den Ersatzteil- und Mietkosten für Spezialhardware kommt ja noch die Arbeitszeit hinzu.
Teilweise kann es sich durchaus lohnen, bei Apple nach einem Reparaturkostenvoranschlag zu fragen. Die neuen Geräte, für die nun Ersatzteile bereitstehen, befinden sich zudem derzeit noch allesamt in der Gewährleistung, bei nicht selbst verschuldeten Hardwareproblemen dürfte Apples Service der erste Ansprechpartner sein.
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(bsc)











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