Angreifer attackieren IBM Langflow und Apache-Tomcat-Server

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Admins von IBM Langflow und Apache-Tomcat-Servern müssen aufgrund von laufenden Attacken umgehend die dagegen gerüsteten Versionen installieren.

Vor den Attacken warnt die US-Behörde Cybersecurity & Infrastructure Security Agency (CISA) in einem Beitrag. In einem Bericht dokumentieren Sicherheitsforscher von Palo Alto Networks Unit 42 Attacken auf Apache Tomcat.

In welchem Umfang die Angriffe in beiden Fällen ablaufen, ist derzeit unklar. Die Sicherheitsforscher erwähnen in ihrem Bericht neun Angriffsversuche auf Apache-Tomcat-Server.

Wie aus einer Warnmeldung von IBM hervorgeht, ist die Lücke im KI-Agenten-Tool Langflow als „kritisch“ eingestuft (CVE-2026-9198). Instanzen sollen in den Standardeinstellungen angreifbar sein. Hier kann ein Angreifer auf einem nicht näher ausgeführten Weg einen Superuser-Token abgreifen.

Mit diesen Rechten ausgerüstet kann er eine Funktion zum Prüfen von Pythoncode aufrufen. Das Problem ist, dass diese Funktion Code schon beim Prüfen ausführt. So kommt es zur Ausführung von Schadcode, was Systeme komplett kompromittiert. Dagegen ist Langflow OSS 1.10.1 gerüstet.

Die Lücke in Apache Tomcat (CVE-2026-34486 „hoch“) wird im Cluster-Betrieb zum Sicherheitsrisiko. Aufgrund der Schwachstelle umgehen Angreifer den Schutzmechanismus EncryptInterceptor, der Vertraulichkeit und Integrität der Kommunikation zwischen Tomcat-Clustern sicherstellt. So können Angreifer mitlesen und womöglich sogar Datenverkehr manipulieren.

In einer Warnmeldung versichern die Apache-Tomcat-Entwickler, dass die Ausgaben 9.0.117, 10.1.54 und 11.0.21 repariert sind.

(des)

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